Wir wollen die Schule im Ort erhalten – Landtag schafft Regelung für Erhalt kleiner Grundschulen
21. Oktober 2011
„Kurze Beine sollen einen kurzen Weg zu ihrer Schule haben. Wir wollen, dass die Grundschule im Dorf bleibt und dass unsere Kinder eine gute Schule an ihrem Wohnort finden." Das erklären die CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Kaiser und Hubert Kleff. Die Christdemokraten erinnern daran, dass die CDU in der Landesregierung vor fünf Jahren mit der Möglichkeit, so genannte Dependance-Schulen zu errichten, das Überleben vieler heute einzügiger Grundschulen ermöglicht hat.
Heute hat der Landtag in Düsseldorf beschlossen, trotz sinkender Schülerzahlen eine qualitativ hochwertige und wohnungsnahe Schulversorgung im Grundschulbereich zu sichern. „Das war und ist der CDU wichtig. Insbesondere im ländlichen Raum müssen wir dafür sorgen, wenn unsere Städte und Gemeinden attraktiv und jung bleiben wollen. Denn Schulen tragen auch zur Wohn- und Lebensqualität der Menschen bei. Mit der im Landtag verabschiedeten Regelung schaffen wir einen Durchbruch für den Erhalt kleiner Grundschulen vor Ort", sagt Klaus Kaiser. Damit werde sichergestellt, dass auch die Kinder auf dem Land weiterhin wohnortnah zur Schule gehen können. Der CDU-Landtagsabgeordnete Hubert Kleff hebt hervor, dass auch Grundschulen mit weniger als 92 Schülern als Dependance-Schulen überleben können. Kleff: „Das sichert Grundschulen im Hochsauerlandkreis. Wir garantieren damit das Prinzip ‚Kurze Beine - kurze Wege‘. Denn für die Zukunftsentwicklung der ländlichen Regionen unseres Landes ist auch in dieser Frage Verlässlichkeit und Planungssicherheit unerlässlich."